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Index
Ein 3D-Objekt wird durch Indices und Vertices beschrieben.

Dabei beschreiben die Indices, aus welchen Vertices die Dreiecke des Objektes bestehen (Indices sind nur einfache Zahlen).
Eine Indexliste in der z.b. 1, 3, 7. steht, besagt, dass ein Dreieck aus dem 1., 3. und 7. Vertex der Vertexliste besteht.

Das hat den Vorteil, dass bei einem Würfel (zum Beispiel) eigentlich nur noch 8 Vertices (für jede Ecke einer) benötigt werden. Es werden zwar immer noch 36 Indices (für jede Seite des Würfels 6 (eine Seite des Würfels besteht aus zwei Dreiecken), 6 * 6 = 36 ) für einen Würfel gebraucht, aber ein Index ist normalerweise nur 2 oder 4 Bytes groß (er beschreibt ja wie gesagt nur eine Zahl), und ist damit wesentlich kleiner als ein Vertex (der oft 32, oder noch mehr, Bytes groß ist).

Daher bieten Indices eine gute Möglichkeit, sehr viel Speicher zu sparen, auch wenn man dadurch etwas eingeschränkt wird (man kann einem Würfel aus 8 Vertices z.b. nicht mehr beliebig texturieren, da eine Ecke nur noch eine Texturkoordinate besitzt).

In DBP besitzen Würfel aber 24 Vertices (und natürlich 36 Indices), damit man jede Würfelseite unabhängig von der anderen Texturieren kann.